Last Game
Am letzten Wochenende gastierte die 1. Mannschaft des Gothaer SV zum ersten und wahrscheinlich vorerst letzten Mal beim TSV 1896 Nobitz. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar; entweder 3. oder 5. Platz in der Endabrechnung. Deshalb hatten sich alle nochmal etwas vorgenommen und wollten den 3. Platz schaffen. Es begann auch vermeintlich gut, als bekannt wurde, dass die Nobitzer mit zwei Ersatzmännern antraten. Ohne ihre Spitzenspieler Meisel und Hermsdorf schien für manch einen die Messe schon gelesen. Aber wie immer muss alles erst einmal gespielt werden. Die Doppel gingen mit 2:1 an den Gastgeber. Es konnten nur Schielke /Händly mit 3:1 gegen Blume/Blume gewinnen. Kasa/Thiel verloren knapp im 5. Satz gegen Schäfer/Scheibe. Das obere Paarkreuz ging etwas unerwartet mit 3:1 an die Nobitzer. Hier gewann nur Händly, bei dem wie schon gegen Altenburg die Leistungskurve nach unten zeigt, gegen Hans mit 3:1. Schielke verlor denkbar knapp im 5. Satz gegen Hans. Das mittlere Paarkreuz konnte Gotha komplett für sich verbuchen. Fischer gewann beide Spiele mit 3:0. Obwohl er in den letzten Spielen starke Rückenprobleme hatte, zeigt bei ihm die Leistungskurve wieder nach oben. Kasa gewann gegen Blume mit 3:1 und gegen Schäfer mit 3:2. Hier konnte er im 5. Satz noch einen 9:6 Rückstand ausmerzen. Das untere Paarkreuz ging dann sehr überraschend mit 4:0 an die Gastgeber. Außer im Spiel Jung gegen Scheibe, welches der Gothaer dennoch 3:2 verlor, hatten die Gäste hier gar nichts zu melden. Es muss allerdings gesagt werden, dass Thiel wohl seinen mit Abstand schwärzesten Tag in dieser Saison erwischte. Somit stand auch der verdiente 9:6 Sieg der Nobitzer fest, denn sie hatten sich auch beim letzten Spiel noch richtig motivieren können und den nötigen Einsatz gezeigt. Nichtsdestotrotz ist man in Gotha mit der kompletten Saison sehr zufrieden. In der Vorrunde wurde vielleicht der eine oder andere Punkt liegen gelassen, dann aber in der Rückrunde erkämpft. Ein Kompliment geht an das mittlere Paarkreuz, denn dieses war der stärkste Mannschaftsteil der Gothaer. Egal ob Schielke (12:4 in der Vorrunde), Fischer (10:3) und Kasa (12:4 in der Rückrunde) – hier wurde der Grundstein für den guten Saisonverlauf gelegt. Besonderer Dank geht an die 2. und 3. Mannschaft. Egal ob als Zuschauer in Heimspielen oder wenn Not am Mann war, wurden wir von allen sehr unterstützt. Hervorzuheben ist hier Duc Pham Minh, der insgesamt fünf Mal einsprang und dabei eine 7:2 Bilanz erspielte. Jetzt kommt erst einmal die verdiente Pause und nächstes Jahr spielt Gothas 1. Mannschaft wahrscheinlich wieder in der Weststaffel. Dort kann, wenn sich mal eine Nummer 2 etabliert sowie mit einer erneut überzeugenden Mitte und einem neuen gut spielenden 7. Mann ein mindestens genauso gutes Ergebnis erzielt werden. Abschließend gratulieren wir natürlich noch dem Post SV Zeulenroda zum Aufstieg. Allen anderen eine schöne Sommerpause und viel Erfolg in der nächsten Saison. |