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Hart gekämpft! Am letzten Wochenende begrüßte die dritte Mannschaft des GSV den haushohen Staffelfavoriten aus Tabarz an heimischen Tischen. Diese konnten sich mit den ehemaligen Thüringenligaspielern Wolfgang Bitter und Dennis Schade um einiges verstärken. Dennoch wollte man den Tabarzern einen heißen Kampf bieten.
Die Doppel zeigten schon, dass es nicht leicht werden würde. Schuttwolf/Armes verloren knapp im fünften Satz gegen Schade/Bielert. Thomas/Rosenbusch verloren gegen das Spitzendoppel der Gäste klar mit 3:0. Den ersten Punkt für Gotha konnten erst Grimm/Bingler sichern, die ihr Spiel gegen Klose/Schadt klar mit 3:0 gewannen. Somit stand es 1:2 nach den Doppeln.
Nun durfte sich das obere Paarkreuz zum ersten Mal mit den Spitzenspielern von Tabarz messen. Schuttwolf musste gegen Schade antreten und Grimm gegen Bitter. Grimm hatte kaum eine Chance und verlor leider deutlich mit 3:0. Schuttwolf hingegen machte es besser und bot Schade ordentlich Paroli. Nach einem nervösen ersten Satz, in dem er viele Aufschlagfehler machte, kam er immer besser ins Spiel. Er gewann den zweiten und erkämpfte sich im dritten Satz zwei Satzbälle, die er leider nicht nutzte. Den vierten Satz konnte er wieder für sich entscheiden, verlor aber den entscheidenden fünften Satz mit 3:11.
Im mittleren Paarkreuz spielten dann Thomas gegen Schadt und Rosenbusch gegen Kornhaas. Thomas hatte nach einem harten Kampf diesmal das Glück auf seiner Seite und gewann 3:2. Rosenbusch verlor 3:0, das jedoch klarer aussieht als es war. Er verlor zwei Sätze in der Verlängerung und machte es Kornhaas nicht leicht.
Als nächstes traten dann die unteren Paarkreuze an die Tische und hier zeigte sich, dass man den Tabarzern dort überlegen war. Armes hatte es mit Klose zu tun und gewann klar mit 3:0. Bingler stand ihm in Nichts nach und gewann auch klar mit 3:0 gegen Bielert.
Zur Halbzeit stand es somit 4:5
Dann kam es zu den vermeintlichen Spitzenspielen des Tages. Schuttwolf gegen Bitter und Grimm gegen Schade. Bitter unterschätzte seinen Gegner diesmal nicht und gewann die ersten beiden Sätze klar. Im dritten Satz ließ er es jedoch etwas schleifen und Schuttwolf konnte auf 2:1 verkürzen. Dieser musste Bitter dann aber doch zu einem 3:1 gratulieren. Grimm versuchte gegen Schade alles. Er gewann den zweiten Satz, aber dann zeigte Schade seine Klasse und gewann das Spiel 3:1.
Nun kam es darauf an, wie sich die Mitte schlägt. Thomas gegen Kornhaas und Rosenbusch gegen Schadt. Im ersten Spiel ging Thomas schnell mit 2:0 in Führung. Dann zeigte Kornhaas jedoch seinen Kampfgeist und konnte zu einem 2:2 ausgleichen. Thomas ließ sich trotzdem nicht verunsichern und bewies, dass er mit Druck umgehen kann. Nach einigen hervorragenden Bällen und wiederum dem Quäntchen Glück konnte er 3:2 gewinnen. Rosenbusch versuchte nun Alles. Nach 2:0 Rückstand konnte er auch zu einem 2:2 ausgleichen. Diesmal war Fortuna jedoch nicht auf der Seite von Gotha und Rosenbusch verlor nach einem harten Kampf den fünften Satz mit 8:11.
Das überlegenere untere Paarkreuz Armes und Bingler konnte sich dann wieder klar gegen Bielert und Klose, mit jeweils 3:0, durchsetzen und erzwang gegen Tabarz das Entscheidungsdoppel. Hier standen sich dann Schuttwolf/Armes und Bitter/Kornhaas gegenüber. Leider konnte das Spitzendoppel der Gothaer nur im ersten Satz mithalten, den sie erst in der Verlängerung verloren. Letztendlich musste den Tabarzern zu einem ungefährdeten 3:0 gratuliert werden. Das Punktspiel endete somit 7:9 aus Gothaer Sicht.
Fazit: Ein spannendes Spiel. Große Anerkennung für die dritte Mannschaft, die den haushohen Favoriten aus Tabarz einen harten Kampf lieferte und ein Unentschieden auf jeden Fall verdient hätte. Auf diesem Spiel lässt sich auf jeden Fall aufbauen und mit einem starken unteren Paarkreuz braucht man sich vor keinem aus der Liga fürchten. |
Spielbericht
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