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Die Siegesserie geht weiter
Am 09.10.2010 war der SG Urbach 49 zu Gast beim Gothaer SV 2. Somit kam es zum Duell der Aufsteiger aus den 2. Bezirksligen Süd und Nord. Urbach hatte im Gegensatz
zum Gothaer SV 2 schon früher Erfahrungen in der 1. Bezirksliga gesammelt.
Somit lag ein kleiner Vorteil auf Urbacher Seite.
Der GSV 2 spielte mit Pham Minh / Schumann als Doppel 1 und Gerlach / Wagner als Doppel 2. Hülß und Hancil gingen als drittes Doppel an den Start.
Wie gegen Mühlhausen 4 ging der GSV 2 mit 2:0 in Führung. Pham Minh / Schumann setzten sich mit 3:0 gegen Müller / Stange, A. durch und Gerlach / Wagner mit 3:1 gegen Rutz / Meyer. Lediglich Doppel 3 knüpfte an diesen Erfolg nicht an. Hülß / Hancil unterlagen mit 3:1 gegen Bornschein / Stange, J.
Ab ging’s in die Einzelrunde. Hier erwarteten uns gleich spannende und nervenzerreißende Spiele. Gerlach vs. Meyer war eines davon. Meyer gewann ganz klar den 1. Satz mit 11:5, Gerlach tastete sich zu zaghaft an seinen Gegenspieler heran. Das änderte er im 2. Satz und setze sich mit 11:6 durch. Sich auf diesem Erfolg ausruhend, verschenkte Gerlach den 3. an Meyer mit 6:11 und beinahe auch den 4.Satz. Gerlach hinkte immer 2 bis 3 Punkte im 4. Satz hinterher. Bei 8:10 dachten schon alle „Das war’s.“, aber Gerlach kämpfte sich mit starken Bällen zurück auf ein 10:10, behielt die Oberhand in den weiteren Bällen und gewann mit 13:11. Hochmotiviert startete er gleich mit einer ganzen Batterie von Angriffsbällen, welche kaum auf Gegenwehr stießen, in den fünften Satz. Hatte Meyer diese Bälle in den vorhergehenden Sätzen noch geblockt, war er nun chancenlos. Es schien, dass der Misserfolg des vierten Satzes ihn gezeichnet hatte. Gerlach gewann mit 11:4 im 5. Satz.
Am Nachbartisch lief es nicht so gut für den GSV 2. Pham Minh verlor den 1. Satz mit 8:11. Er kam mit dem Rückhandbelag von Rutz nicht so richtig zurecht. Also musste er seine Strategie ändern. Dies verhalf ihm auch zum Sieg im 2. Satz, knapp mit 12:10. Rutz stellte sich aber sehr schnell auf die neue Strategie ein und Pham Minh unterlag im 3. und 4. Satz mit 7:11 und 9:11. Rutz siegte mit 3:1.
Somit stand es 3:2 und Urbach behielt den Anschluss.
Im 2. Paarkreuz traten nun an die Tische: Schumann gegen Bornschein und Hülß gegen Stange,A. Schumann zeigte ebenfalls Startschwierigkeiten, 9:11 verlor er den 1. Satz. Dies setzte sich aber nicht fort, mit überlegten Aufschlägen und gute Ballwechseln konnte er sich in stets knappen Sätzen durchsetzen. 11:8 gewann er im 2. und im 3. Satz. Im 4. ging es noch knapper zu, hier konnte er sich erst in der Verlängerung durch starke Returns mit 14:12 durchsetzen. 3:1 für Schumann.
Hülß spielte dagegen kompromisslos gegen Stange, A. Mit 3:0 (7, 6, 9) machte sie ein kurzes und kraftsparendes Spiel. Wagner tat es ihr gleich und setzte sich mit 3:0 (8, 4, 6) gegen Müller durch.
Hancil war leider machtlos gegen Stange, Jürgen; er unterlag mit 0:3 (-8, -6, -5).
Zwischenstand: 6:3
Gerlach vs. Rutz hieß es nun. Auch Gerlach verlor, wie sein Mannschaftskamerad vor ihm, den 1. Satz. Gut beraten von seinen Vereinskameraden ging Gerlach mit mehr Elan an die Platte und setzte das um, was ihm gesagt worden war. Er siegte mit 12:10, 11:7 und 11:8 in den weiteren Sätzen. 3:1 (-7, 10, 7, 8) für Gerlach.
Auch Pham Minh musste sich durchbeißen gegen Meyer, welcher, in den Augen vieler, der stärkste Urbacher an den heutigen Tischen war. Wie schon gegen Gerlach gewann Meyer den ersten Satz. Endlich erwacht aus seinem nächtlichem Partyrausch, kämpfte sich Pham Minh zurück ins Spiel und gewann den 2. Satz mit 11:9, verlor aber im Gegenzug den 3. Satz zu 6. Der beste Rat für Pham Minh war heute, sich durchzubeißen, denn seine Verve ließ zu wünschen übrig (Satz umstellen). Dies tat er, und besiegte Meyer mit 11:9 und 11:8. Pham Minh 3:2.
Das letzte Spiel an diesem Tag bestritten Schumann und Stange, Alexander. Schumann startete gut ins Spiel und entschied den ersten Satz für sich mit 11:6. Unbeeindruckt von der starken Leistung des Gothaer Spielers, holte sich Stange den zweiten Satz 11:8, musste den dritten aber wieder abgeben an Schumann 8:11. Im 4. Satz machte sich leichte Unsicherheit breit bei Schumann. Zu schnell wollte er den Punkt mit Schüssen, anstatt mit guten Topspin Bällen, erzwingen. Somit manövrierte er sich in die Verlängerung dieses Satzes. Jedoch sein guter Aufschlag und seinem guten Return, konnte er das Spiel für sich mit 12:10 entscheiden. 3:1 (6, -8, 8, 10) Schumann.
Somit lautet der Entstand 9:3 für Gotha.
Wie auch Bleicherode bringt sich Gotha damit in eine gute Ausgangsposition für das Topmatch. Es bleibt abzuwarten was die Reserve der Verbandsliga gegen die Reserve der Thüringenliga ausrichten kann am 23.10 in Bleicherode.
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